Direkt zum Hauptbereich

Madeira - Teil 6 - Funchal

Wer nach Madeira fliegt, landet in der Hauptstadt Funchal. Die Stadt hat 112.000 Einwohner und ist nicht zuletzt durch Christiano Ronaldo bekannt. Er wurde hier geboren, ist hier aufgewachsen, hat ein eigenes Museum inkl. Statue, ein eigenes Hotel und kurz nach unserem Urlaub wurde auch noch der Flughafen nach ihm benannt - da mag sich nun jeder sein eigenes Urteil darüber bilden ;-)
Wir haben uns in der Stadt mal ein wenig umgeschaut.


Fischer beim Kartenspiel
Fischer beim Kartenspiel

Praca do Município




Streetart

Wie in Teil 4 der Madeira-Reihe schon erwähnt, sieht man in vielen Ecken richtig schöne Streetart. Das Projekt "artE pORtas abErtas" brachte die Touristen dazu, auch den kleinen Seitenstraßen wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken.








Mercado dos Lavradores


Der Weg durch die Straßen und Gassen führte uns zu einem Bauernmarkt, dem Mercado dos Lavradores. Eine zweistöckige Halle bietet Platz für viele kleine Markstände, wo man kiloweise Obst, Gewürze, Blumen und andere Dinge erstehen kann. In einer Extrahalle befindet sich die Fischabteilung. Angesichts des Geruchs nicht für jeden was.








Monte

Funchal ist neben CR7 auch für seine botanischen Gärten bekannt. Wer diese besichtigen möchte, muss nach Monte - und wie der Name bereits erahnen lässt, handelt es sich hierbei um den Berg. Man kann dorthin zu Fuß (verbunden mit einer Levada-Wanderung), mit dem Bus oder mit der Teleférico gelangen. Wir haben uns für den bequemen letzteren Weg entschieden. Die Teleférico ist eine Luftseilbahn. Man kann hier ganz in Ruhe Funchal Stück für Stück von oben entdecken. Man fliegt teilweise gefühlt durch die Dachterrassen der Einwohner und kann sich leider auch ein Bild von den schweren Waldbränden von 2016 machen, bei dem 150 Häuser niedergebrannt sind.



Oben angekommen hat man einige Möglichkeiten. Bei passendem Wetter lohnt sich ein Besuch der botanischen Gärten (Jardim Botânico da Madeira), oder des kostenlosen Parque Municipal, man kann die Nossa Senhora do Monte, eine Wallfahrtskirche, anschauen und dann mit den berühmten Korbschlitten wieder hinunter in die Stadt sausen.

 Da wir eher bescheidenes Wetter hatten, beließen wir es bei einem Besuch in der Kirche und dem kostenfreien Park, der direkt nebenan ist. Den Schlitten haben wir vom Straßenrand zugewunken.





Kleiner Roadtrip


Den Abend ließen wir dann im Auto ausklingen und begaben uns noch einmal auf einen kleinen Roadtrip Richtung Nordosten. An einem kleinen Miradouro (Aussichtspunkt) hielten wir an und genossen die Aussicht übers Meer, als relativ schnell eine dicke Regenwolke heranzog.Die Regenfront schob sich vor den Sonnenuntergang, was einfach unfassbar magisch war.



..Käthe

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Mein Jahr 2017

Kurz vor Schluss ein kleiner Rückblick auf ein wunderbares Jahr 2017 :-)
Januar
Direkt zu Beginn des Jahres ging es mit zwei Freunden, Daniel und Steven, auf eine kleine Winterwanderung ins Sauerland. Es war knackig kalt, es schneite und es war richtig toll! Jungs, das müssen wir bitte schnellstens wiederholen! 


Außerdem habe ich im Januar offiziell meine Weiterbildung beendet - was für ein Gefühl! 
Februar
Die magische 3 vor dem Alter. Fühlt sich gar nicht so schlimm an. Im Gegenteil. Ich habe das Gefühl, jetzt geht es erst richtig los. 
März Der Monat startete mit meinem ersten Bloghike. Ziel war das Siebengebirge und es war ein sehr toller Tag!


Meine erste richtige Reise mit Flieger, Hotel und Co. Es ging für Freundfreund und mich nach Madeira und oooooh wie schön ist diese Insel!! So abwechslungsreich und aufregend. Außerdem haben wir dort die lieben Travelpotatoes kennengelernt :-)

April
Über Ostern haben Freundfreund und ich einen Kurztripp nach Bremen gemacht. Immer wieder ein…

Mädelstrip nach Dublin - Von Enttäuschung und einem Happy End in Howth

Gleich vorweg: Wer sich, wie ich, Dublin als wildromantische, irische Stadt mit kleinen Gassen und Backsteinhäusern, irischer Musik an jeder Ecke und kleinen grünen Kobolden vorstellt, dem sei gesagt: MÖP. Dublin ist eine ganz einfache Arbeiter-Großstadt. Mit allen Ecken und Kanten, die so eine Stadt nunmal hat. 😏


Im Juni verschlägt es also meine Kollegin Sarah und mich auf ein Mädels-Wochenende nach Dublin. Wir haben beide die Stadt noch nicht live gesehen und Irland ist ja schließlich toll. Also kann Dublin als Hauptstadt doch nur großartig sein. Der Brückentag im Juni ist fix reserviert, die Flüge über Aer Lingus günstig und AirBnB hat auch ein recht günstiges und zentrales Zimmer für uns. Perfekt. Tasche packen, ab gehts.  Wir kommen am Abend an und stellen auf dem Weg (und auf der Suche) zu unserem Appartement fest, wie freundlich und hilfsbereit die Menschen hier doch sind. Ein fragender Blick aus dem Busfenster und schon werden wir gefragt, ob wir Hilfe benötigen. Gelungene A…

Madeira - Teil 4 - Roadtrip in den Nord-Westen

Wer sich verfährt, sieht etwas von der Welt.  In unserem Fall etwas von der Insel, denn was als falsche Autobahnausfahrt anfing, wurde zum schönsten Roadtrip. Aber von vorn...

Wir starteten unseren ersten richtigen Tag auf der Insel erst einmal mit einem ausgiebigen Frühstück. Mit dem Shuttlebus des Hotels ging es dann nach Funchal (ca. 20 Min Fahrt). Zu Fuß ging es dann Richtung Autovermietung durch die Stadt, wo wir ein wenig von Streetart begleitet wurden :-)


Den ersten Stop im "eigenen" Auto legten wir dann direkt in dem kleinen Fischerdörfchen Camara de Lobos (unterhalb unseres Hotels) ein. Wir bummelten ein wenig durch den kleinen Fischereihafen, durch die kleinen Gassen, am Steinstrand entlang...






Kleiner Randomfact: Wenn man das Parkticket falsch herum in die Ablage legt ("face down"), kostet es 6 € Strafe ;-)

Danach ging es auf den Berg zum Cabo Girao, einer gläsernen Plattform in 580m Höhe über dem Meeresspiegel. Die dazugehörige Steilklippe ist eine der …